Ist das Böse banal? Gespräch über Manès Sperber, A.S. Neill und Hannah Arendt

Sechs Bücher hatte der Schriftsteller Jürgmeier mitgenommen, um sie im bücherraum f vorzustellen – es reichte dann angesichts des lebhaften Publikumsgesprächs nur für vier. Hannah Arendts “Eichmann in Jerusalem” hat besondere Bedeutung gewonnen; einerseits wegen der Debatte um die Banalität des Bösen, aber vor allem wegen der dringlichen Frage, wie weit Kritik an Israel gehen darf (oder muss). Auch die übrigen Bücher schnitten durch aktuelle Debatten hindurch, etwa um race und gender, oder um die Funktion der Schule. Der workshop lässt sich hier nachhören.

Folgende Bücher wurden besprochen

– Manès Sperber: Wie eine Träne im Ozean. Romantrilogie. Französische Originalausgabe 1949-1952, deutsche Erstausgabe 1961. Antiquarisch als dtv-Taschenbuch erhältlich.

– A.S. Neill: theorie und praxis der antiautoritären Erziehung. das beispiel summerhill.  Englische Originalausgabe 1960, deutsche Erstausgabe 1965. Jetzt lieferbar als Rowohlt Taschenbuch, 51. Auflage der Ausgabe von 1994.

– Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Englische Originalausgabe 1963, deutsche Erstausgabe 1964. Jetzt lieferbar als Piper Taschenbuch, 2022.

– Mithu Sanjal: Identitty. Hanser Verlag, 2021.

 

Natürlich sind alle diese Bücher auch im bücherraum f zu lesen.