Der Raum um uns Benedikt Loderer im bücherraum f

Mit Archivschachteln demonstrierte Benedikt Loderer, wie die Menschen sich urtümlich Innen- und Aussen- sowie Zwischenraum schufen. Woraus dann Baukunst und Städtebau entstanden sind. Entlang eines Fünf-Gang-Menüs zeigte der Architektur- und Kulturkritiker anhand von bahnbrechenden Büchern, wie sich die architektonische Raumgestaltung herausgebildet hat. Anschaulich und prägnant, wie man es vom Stadtwanderer Loderer gewohnt ist. Auch provokativ. So etwa mit der Forderung, nicht in den Städten, sondern in der Hüsli-Schweiz auf dem Land zu verdichten. Ob es denn in Zürich keine gelungene aktuelle Überbauung gebe?, wurde gefragt. Die Antwort ist hier, gegen Schluss des Podcasts, nachzuhören.

 

Die von Benedikt Loderer beim Festmahl besprochenen Bücher sind:

Camillo Sitte: Der Städte-Bau nach seinen künstlerischen Grundsätzen. Graeser 1889.
August Schmarsow: Das Wesen der architektonischen Schöpfung. Hiersemann 1894.
Otto Friedrich Bollnow: Mensch und Raum. Kohlhammer 1963.
Gaston Bachelard: Poetik des Raums. Fischer Wissenschaft 1987. Französisch 1957.

 

Von Benedikt Loderer liegt vor:

Die Landesverteidigung. Eine Beschreibung des Schweizerzustands. Erweiterte und aktualisierte Ausgabe. Edition Hochparterre, Zürich 2013.