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Sonntag, 16. Dezember 2018

Dritter Zürcher Büchner-Tag
"Georg Büchner in Oerlikon". Ein Rundgang

Plakat, jpg 14 kb

Wo Büchner bei der Einreise nach Zürich 1836 die Pferde wechselte. Was Max Frisch zum Fremden und dem Fremden in der Stadt zu sagen hatte. Wie Max Bills geplantes Büchner-Monument aussah, und warum der Louis-Häfliger- Park in der Büchner’ schen Tradition steht.

Fürs ursprünglich geplante Datum, den 9. Dezember, war ein Sturm vom Paradiese her aufgezogen, so dass der dritte Zürcher Büchner-Rundgang auf Sonntag den 16. Dezember verschoben wurde, wo sich dann trotz frisch gefallenem Schnee zwei Dutzend Büchner-Fans auf den Weg machten. "Georg Büchner in Oerlikon", Fragezeichen? Ja, dazu gab es Etliches zu sagen, wie Stefan Howald zu belegen suchte, unterstützt durch die Rezitatoren Adrian Riklin und Armin Büttner und ergänzt durch lokales Wissen. Den kühlen Temperaturen trotzte man mittels einer Mischung von Originaltexten, historischen Fakten und Konjekturen, etwa bei der ehemaligen Binzmühle, wo Büchner sich womöglich vielleicht gestärkt hat, als er von Baden über die Lägern nach Zürich wanderte. Die Industrialisierung in Oerlikon wurde beim MFO-Park mit dem "Hessischen Landboten" unterlegt; zu erfahren war, was Max Frisch und Max Bill zu Büchner zu sagen hatten, und es gab Hinweise auf die Schwester des Dichters, Luise Büchner, eine bedeutende Frauenrechtlerin und Bildungsreformerin, sowie auf die Auftritte von Therese Giehse im "Woyzeck". Zu all diesen Beziehungen ist eine kleine Broschüre via den bücherraum f zu beziehen.

Bericht über den Rundgang von Stefan Howald

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