bücherraum f

ein raum - zwei bibliotheken - viele debatten

Jungstrasse 9, 8050 Zürich

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Montag, 22. Oktober 2018

"ausgelesen"
Elisabeth Joris (Historikerin) stellt Bücher aus der Biblothek vor

Plakat, jpg 25 kb

Elisabeth Joris, Historikerin und langjährige Aktivistin der Neuen Frauenbewegung, hat die im bücherraum f integrierte Bibliothek des Frauenzentrums seit den 1970er Jahren als Leserin von feministisch geprägter Theorie und Literatur genutzt. Neben den bahnbrechenden "Frauengeschichte(n)" von 1986 finden sich in ihren Büchern immer wieder "Tiefenbohrungen" im doppelten Wortsinn.

Im vollen bücherraum f liessen sich bei der ersten Veranstaltung in der neuen Reihe "ausgelesen" mindestens drei Oerlikon-Ansässige identifizieren, umgekehrt war eine Besucherin sogar aus Luzern angereist. Elisabeth Joris stellte eine knappe Stunde lang sachkundig und mit Verve sechs Bücher aus der Bibliothek vor, literarische ebenso wie Sachbücher, von Ute Gerhards Studie zu Frauenarbeit und Rechte der Frauen im 19. Jahrhundert bis zu Maryse Condés Roman "Segou", von Elisabeth Gerter und Ursula Isler bis Bridget Anderson. Ausgehend von der ursprünglichen eigenen Lektüre verstand sie es in handgreiflicher, taktiler Präsentation, die weitergehende Bedeutung der Bücher leuchtend zu vermitteln, ebenso historisch verortet wie mit aktuellen Bezügen. Daran schloss sich ein lebhaftes Gespräch, das sich vor allem um die St. Galler Textilindustrie drehte, von persönlichen Erfahrungen bis hin zur Editionsgeschichte von Gerters Roman "Die Sticker". Die Präsentationen von Elisabeth Joris wurden vom Zürcher Lokalradio Lora aufgezeichnet und sind dort als podcast zugänglich..

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